Progressive Stoner Rock from Austria

Bianca Ortner – bass, vocals
Hannes Pröstler – guitar, vocals
Lukas Aichinger – drums
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The Rock n Roll Future is Now: Intra aus der Stahlstadt Linz bringen mit akkuratem Wumms, tricky Riffs und der wohl geilsten Frontfrau seit der Erfindung des Stoner-Rock das Genre auf den nächsten Level.

Bereits nach dem Release der ersten selbstbetitelten EP vor zwei Jahren war klar, Intra sind nicht nur gekommen, um zu bleiben. Das Linzer Powertrio ist vielmehr angetreten, um mit mächtig Dampf in unbekannte Gefilde aufzubrechen und neues Terrain für das Stoner-Genre zu erschließen. Im Gegensatz zum guten alten Christopher Columbus wissen Intra allerdings immer schon ganz genau, wo die Reise hingeht. Wo der Stoner-Rock gerade seinen zweiten Frühling feiert, geht es den Linzern um weit mehr, als bloß um gediegene Revitalisierung. Implizites Motto ist hier dezidiert nicht „Für immer jung“, sondern vielmehr „Times are A-A-Changing“ – den Rock-n-Roll-Göttern sei Dank!

Bei allem Willen zur Innovation doch stets der Tradition verpflichtet, steht Intra vor allem für ein Best of both Worlds. Knochentrockener Rock-Punch, deep down n dirty Superfuzz und gleichzeitig voller Fokus auf perfektes Songwriting, den Pop-Genius immer auf Anschlag. Mühelos schafft das Trio den Spagat zwischen dem True Grit der Gründerzeit und struktureller Modernisierung. Das gelingt vor allem, indem man das Repertoire immer wieder um neue Kategorien erweitert, wobei das Spektrum von der metallischen 4/4-Packung über labyrinthische Odd-Meter-Riffs bis hin absolut ohrwurmtauglichen Pop-Hooks reicht.

Straight forward in der Rock Evolution. Intra ruhen sich nicht aus, wo sie den Stoner-Jargon perfekt beherrschen, sondern versuchen eine neue Sprache zu entwickeln, um die Grenzen des – um es mit Farin Urlaub zu sagen – Rockbaren immer weiter zu verschieben. Der internationale Status Quo ist hier lediglich Ausgangspunkt, die radikale Erneuerung der denkbar dynamische State of the Art. Wo man in Hinblick auf die global-ökonomische Entwicklung das Grönmeyersche Bonmot „Alles bleibt anders“ heute nur noch als Drohung verstehen kann, zeigt der Aphorismus hier seine andere, nämlich seine Schokoladenseite. Keine Akkumulation, sondern libidinöse Synthese – nicht einfach nur Mehr vom Gleichen, sondern tatsächlich qualitativer Quantensprung. Die Kategorie des Progressiven erscheint hier bestenfalls als Verniedlichung. Intra sind entschieden transgressiv, nicht nur Speaker, sondern eben auch Genre-Grenzen sprengend am Weg in die Rock-n-Roll Hall-of-Fame. Dabei immer souverän zwischen Gegensätzen navigierend. Sicher, die Drei aus der Steel-City sind wie Kyuss und Konsorten voll und ganz Töchter-Söhne der Wüste, aber auch die mathematisch-kühle Ästhetik der Riff-Einsteins von Tool oder Porcupine Tree beherrschen sie aus dem Eff-Eff. Die elektrifizierende Dialektik der Elemente verfängt jedoch vor allem da, wo brachiale Riff-Power und die federleichten Vocals von Frontfrau Bianca Ortner aufeinandertreffen. Popt hier der Rock oder rockt hier der Pop – das sind Fragen, die im Grunde keine Sau interessieren, wenn man gerade damit beschäftigt ist, heftig headbangend die nächste Hook mitzugröhlen. Alles in allem also beste Voraussetzungen, um der Szene standesgemäß die Asses zu kicken!

Beginn einer großen Rock-n-Roll-Story. Auf über 100 Club-Gigs zementieren Intra in den letzten beiden Jahren ihren Ruf als die ultimative Rock-Hoffnung, um jetzt mit ihrem Debüt-Album The Contact so richtig ernst zu machen. Mit Mothers-Cake-Producer Alex Lausch hat man dabei die absolute Firt-Choice-Besetzung für alles, was fetzt an den Reglern. Dass die LP bei Stonefree Records erscheinen wird, ist daneben definitiv kein kleiner Ritterschlag, sondern ein ganz großer.

Und eh klar, auf der Bühne spielen die 3 Linzer sowieso in einer eigenen Liga. Als sportlicher Referenz bietet sich hier – obwohl geographisch schon auch naheliegend – keinesfalls der Lask Linz, sondern vielmehr Real Madrid an. Molto Bombastico halt. Also, Tickets checken und die Zukunft des Stoner Rock schon heute Life on Stage erleben!

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INTRA represents heavy guitar riffs, groundshaking bass, huge drums,
delicate vocals, aesthetic melodies – intimate, insistent rock music.
INTRA means to fully surrender to the music and finding each other in it.

The essence of INTRA’s sound consists of tricky, yet catchy oddtime riffs which are combined with driving 4/4 sections. The songs are complex, but still remain down to earth.

One of the band’s most remarkable trademarks are the strong female vocals on top of the heavy riffs and beats. Each song shows great dynamic songwriting accompanied by thoughtful and deep lyrics. Other than a variety of different guitar and bass tunings, the songs often contain parts sung in two voices.
The band is always trying to find the fullest and richest sound possible as a trio.

Winner of Austrian Newcomer Award 2016

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